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PDS-Europaabgeordneter
reagiert auf Stellungnahme von EU-Kommission zu Unterstützung in neuen
Bundesländern
Bessere
Information über Fördermöglichkeiten für kleine und mittlere
Unternehmen notwendig
Der
PDS-Europaabgeordnete Dr. André Brie hat eine bessere Information über Fördermöglichkeiten
der EU für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in den neuen Bundesländern
angemahnt. Dies betreffe insbesondere die spezifischen
Finanzierungsinstrumente für KMU, die mit der "Initiative für
Wachstum und Beschäftigung" durch die EU-Kommission 1998 ins Leben
gerufen wurde. Brie reagierte damit am Freitag auf eine Stellungnahme von
EU-Kommissar Pedro Solbes zum Einsatz der Fördermittel aus dieser
Initiative. Der Abgeordnete hatte die Kommission in einer
parlamentarischen Anfrage aufgefordert, den Einsatz der Gelder
insbesondere mit Blick auf die neuen Bundesländer aufzuschlüsseln.
Laut
Mitteilung der Kommission wurden etwa 4.100 Kredite im Rahmen der
Initiative an KMU in den neuen Bundesländern und Berlin ausgereicht.
Gemessen an der Gesamtzahl aller an deutsche KMU vergebenen Kredite
entspricht dies einem Anteil von 21,6 Prozent. Der Gesamtbetrag aller verbürgten
Kredite für KMU in den neuen Bundesländern belaufe sich auf mehr als 125
Millionen Euro. Im Rahmen des Programms zur Startkapitalfazilität seien
Beteiligungen an drei Kapitalbeteiligungsgesellschaften eingegangen
worden.
Der
Europaparlamentarier betonte die Notwendigkeit, bei der im Rahmen dieser
Initiative gewährten Unterstützung für KMU in den neuen Bundesländern
deren spezifische strukturelle Probleme konsequenter zu berücksichtigen.
“Die Förderung der EU für diese Unternehmen bleibt auch in Zukunft
unverzichtbar”, hob Brie hervor. Als weitere Probleme nannte Brie das
nach wie vor bestehende Informationsdefizit über diese Programme sowie
den enormen bürokratischen Aufwand bei der Bearbeitung von Förderanträgen.
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