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Dr.
André Brie am 27. August 2004:
Angesichts der Forderungen der Aker
Werft und der aktuellen Diskussion erklärt der PDS-Abgeordnete im
Europäischen Parlament, André Brie:
„So schwierig es sein mag –
Mecklenburg-Vorpommern muss die Werftenbeihilfe gewährleisten.“
1. Die Subventionierung großer Konzerne
ist natürlich ein Problem. Aber die beschäftigungs-, wirtschafts- und
besonders die industriepolitische Situation in Mecklenburg-Vorpommern und
die unverzichtbare Rolle der Werften für das Land verlangen meiner Meinung
nach gegenwärtig die Fortführung der Beihilfen und die Bereitstellung der
Kofinanzierungsmittel durch das Land.
2. Mecklenburg-Vorpommern kann sich
keine Gefährdung des Werftenstandorts leisten.
3. Wir haben im Europäischen Parlament
fraktionsübergreifend dafür gekämpft, dass die EU-Kommission angesichts
des unfairen und verzerrten Wettbewerbs auf dem Weltmarkt solche Beihilfen
gestattet. Auch wenn die Aufhebung der Kapazitätsbeschränkungen für die
Werften in Mecklenburg-Vorpommern nach 2005 schrittweise eine Stärkung
ihrer Wettbewerbschancen bedeuten wird, sind die Beihilfen in den nächsten
Jahren erforderlich.
4. Ich wende mich daher insbesondere
an die PDS in der Landesregierung, dazu beizutragen, dass die Beihilfen
für die Werften zustande kommen. So schwierig es sein mag –
Mecklenburg-Vorpommern muss die Werftenbeihilfe gewährleisten. |