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Dr.
André Brie am 18. März 2003:
Zur Ankündigung von US-Außenminister
Powell, Pakistan zum wichtigsten militärischen
Verbündeten außerhalb der NATO zu machen, erklärt der
PDS-Europaabgeordnete André Brie:
Die Partnerwahl Washingtons im
'Kampf gegen den Terrorismus' ist bezeichnend. Künftig soll eine Militärdiktatur,
in der Verletzung von Menschenrechten und Folter an der Tagesordnung sind,
an der Seite der USA für weltweite 'Demokratie und Stabilität' sorgen. Künftig
soll ein Staat, der das nukleare Wettrüsten auf dem indischen
Subkontinent anheizt und eine Drohpolitik gegenüber seinen Nachbarn
verfolgt, gemeinsam mit der US-Regierung für 'internationale Sicherheit'
sorgen. Künftig soll ein Machthaber, der gewaltbereite Extremisten,
darunter sogar die sich wieder formierenden Taliban, duldet und sogar
unterstützt, wenn es ins eigene Konzept passt, zu einem der wichtigsten
Verbündeten bei der Ausmerzung des Terrorismus werden.
Wenn die Bekämpfung des
internationalen Terrors tatsächlich ernst gemeint ist, dann müsste die
Bush-Administration das Regime in Islamabad umgehend auf ihre Liste der
'Schurkenstaaten' setzen, statt ihm eine privilegierte Partnerschaft
anzubieten.
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