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Zu der Diskussion um eine Unterstützung der
US-Politik in der Golfregion erklärt der PDS-Europaabgeordnete:
Öffentlichkeit soll auf deutsche
Beteiligung an Irak-Krieg vorbereitet werden
„Die Versprechen von SPD und Grünen,
sich in keiner Weise an einem Krieg gegen Irak zu beteiligen, haben die
Bundestagswahl nicht einmal um vier Monate überdauert. Offensichtlich
soll mit den jüngsten Äußerungen von Außenminister Fischer und
Bundeskanzler Schröder die Öffentlichkeit auf eine direkte oder
indirekte deutsche Beteiligung an dem von den USA geplanten Feldzug am
Golf vorbereitet werden. Damit setzt die Bundesregierung die Aufgabe von
Positionen aus Wahlkampfzeiten fort, die bereits unmittelbar nach dem 22.
September mit ‚Denkspielen‘ über eine Kriegsbeteiligung und der von
Schröder auf dem NATO-Gipfel in Prag angekündigten ‚logistischen
Unterstützung‘ von US-Militäraktionen eingeleitet worden war.
Die
vom deutschen Außenminister angedeutete Zustimmung zu einer Kriegsermächtigung
im UN-Sicherheitsrat wäre ein weiterer Schritt in diese Richtung. Das
Argument der ‚unbekannten Begleitumstände‘ ist dabei nur
vorgeschoben: Eine Resolution, die unter massivem Druck Washingtons
zustande kommt und allein die Interessen der USA bedient, würde nicht nur
das Völkerrecht und die UNO-Charta verletzen, sondern zugleich die
internationale Sicherheit gefährden.“
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