ANDRÉ BRIE    
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Berlin/Brüssel, 16.12.2003

Vorbereitung des Balkans auf den EU-Beitritt 


Die Europäische Kommission hat heute vorgeschlagen, Auftragsausschreibungen für Unternehmen aus den westlichen Balkanländern – Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kroatien und den früheren jugoslawischen Republiken Mazedonien und Serbien und Montenegro – zu öffnen.

Im Rahmen der Assistenzprogramme und -instrumente zur Vorbereitung für den Beitritt zur Europäischen Union – PHARE, ISPA und SAPARD – könnten diese Betriebe Geschäftsbeziehungen mit Unternehmen aus der EU und den Beitritts- und Kandidatenländern herstellen und mit ihnen konkurrieren.

Des weiteren würden die Balkanländer im Sinne der Thessaloniki-Agenda auf einen möglichen EU-Beitritt vorbereitet, indem sie sich mit den Politiken, Arbeitsmethoden und Ausschreibungsprozeduren der Union vertraut machen. Dadurch würden weitere Impulse für Reformen und regionale Zusammenarbeit gegeben.

Damit den Balkanstaaten eine Beteiligung an zukünftigen Ausschreibungen ermöglicht wird, hat die Kommission einige Änderungen der Assistenzprogramme für den EU-Beitritt empfohlen. Der Vorschlag soll in Kürze dem Ministerrat vorgelegt werden. Mit einer effektiven Beteiligung der Balkanländer an Ausschreibungen wird noch in der ersten Hälfte kommenden Jahres gerechnet.

Die ausführliche Meldung und weitere Hintergründe finden Sie hier. Informationen über die Beziehungen zwischen der EU und den westlichen Balkanländern finden Sie auf den Außenbeziehungs- und Erweiterungsseiten der Kommission.
 
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