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Berlin/Brüssel,
16.12.2003
Vorbereitung
des Balkans auf den EU-Beitritt
Die Europäische Kommission hat heute vorgeschlagen,
Auftragsausschreibungen für Unternehmen aus den westlichen Balkanländern
– Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kroatien und den früheren
jugoslawischen Republiken Mazedonien und Serbien und Montenegro – zu öffnen.
Im Rahmen der Assistenzprogramme und -instrumente zur Vorbereitung für
den Beitritt zur Europäischen Union – PHARE, ISPA und SAPARD – könnten
diese Betriebe Geschäftsbeziehungen mit Unternehmen aus der EU und den
Beitritts- und Kandidatenländern herstellen und mit ihnen konkurrieren.
Des weiteren würden die Balkanländer im Sinne der Thessaloniki-Agenda
auf einen möglichen EU-Beitritt vorbereitet, indem sie sich mit den
Politiken, Arbeitsmethoden und Ausschreibungsprozeduren der Union vertraut
machen. Dadurch würden weitere Impulse für Reformen und regionale
Zusammenarbeit gegeben.
Damit den Balkanstaaten eine Beteiligung an zukünftigen Ausschreibungen
ermöglicht wird, hat die Kommission einige Änderungen der
Assistenzprogramme für den EU-Beitritt empfohlen. Der Vorschlag soll in Kürze
dem Ministerrat vorgelegt werden. Mit einer effektiven Beteiligung der
Balkanländer an Ausschreibungen wird noch in der ersten Hälfte kommenden
Jahres gerechnet.
Die ausführliche Meldung und weitere Hintergründe finden Sie hier. Informationen über die
Beziehungen zwischen der EU und den westlichen Balkanländern finden Sie
auf den Außenbeziehungs- und Erweiterungsseiten
der Kommission.
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