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Parlamentarische Anfrage an Rat der EU zu
Entwicklung und Einsatzplänen „nichttödlicher“ Kampfstoffe durch
USA
Chemiewaffenkonvention schützen
Die Europäische Union muss nach Auffassung
des PDS-Europaabgeordneten André Brie deutlich Position gegen die
Entwicklung so genannter nichttödlicher chemischer Waffen in den USA
beziehen. In einer Parlamentarischen Anfrage an den Rat der EU wies der
Politiker am Donnerstag darauf hin, dass die USA nicht nur entsprechende
Forschungen betrieben, sondern auch die Anwendung solcher Kampfstoffe in
einem Krieg gegen Irak planten. Wie Brie betonte, fällt der Einsatz
„nichttödlicher“ Gase in Kriegszeiten sowohl unter das Verbot der
Chemiewaffenkonvention von 1992 wie auch des Genfer Protokolls von 1928.
Der Abgeordnete hatte bereits vor wenigen Tagen scharf kritisiert, dass
US-Truppen in der Golfregion mit CS-Reizgas ausgerüstet werden.
Brie rief den Rat auf, alle notwendigen
Schritte zu unternehmen, um eine Aushöhlung der Chemiewaffenkonvention zu
verhindern. Dies sei gerade angesichts der für den kommenden April
einberufenen Überprüfungskonferenz zu dem Abkommen notwendig.
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