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Ankündigung
von Heft 17 „Briefe aus Brüssel“
Dr. André Brie regt
Sonderaktionsprogramm für Grenzregionen an
André Brie ruft dazu auf, die Ängste der Menschen vor
Arbeitsplatzverlust im
Zusammenhang mit der EU-Osterweiterung ernst zu nehmen. Dies
betreffe sowohl die Bürger in den bisherigen EU-Staaten, noch stärker
aber die Bevölkerung in den
Beitrittsländern.
In einer vorgestellten Studie zu der Thematik wird deutlich, dass
die Handelsbedingungen zwischen der EU-15 und den mittel- und osteuropäischen
Kandidatenländern zwar schon heute weitgehend denen zwischen EU-Mitgliedern
entsprechen, die Handelsströme jedoch asymmetrisch ausfallen. Die EU
habe einen deutlichen Handelsbilanzüberschuss, der sich künftig noch vergrößern
werde.
Kritisch setzte sich der PDS-Europaabgeordnete mit der Situation in den Grenzregionen
zwischen Deutschland, Polen und Tschechischer Republik auseinander.
Das Wohlstandsgefälle in diesen Gebieten sei nach wie vor sehr groß. Nötig
ist ein Sonderaktionsprogramm für die Grenzregionen mit einem
ganzheitlichen Ansatz, das flächendeckende Globalzuschüsse zur
Umsetzung integrativer operationeller Programme der Struktur- und
Regionalförderung in den betroffenen Regionen bereit stellt.
Fördermittel in den Grenzregionen sollten auch außerhalb des enger
definierten geografischen Einsatzbereiches der Fonds ermöglicht
werden.
Daneben sprach sich der André Brie für grenzüberschreitende
regionale Beschäftigungspakte, die Institutionalisierung eines
Wirtschafts- und Sozialausschusses in den Euregios aus.
Die Studie kann über das Europa- und Bürgerbüro Dr. André Brie,
Martinstraße 1/1a, 19053 Schwerin, Tel: (0385) 581 57 33, Fax: (0385) 581
57 34, E-Mail: brie.europabuero@t-online.de
kostenfrei bestellt werden.
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