ANDRÉ BRIE    
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Zur Erklärung des NATO-Generalsekretärs, künftig würden in Afghanistan auch kleinere Bomben eingesetzt, erklärt André Brie, Abgeordneter und Afghanistan-Berichterstatter des Europäischen Parlaments:

Tod in kleinen Häppchen 

 

So also sieht es aus, wenn die NATO ihr Vorgehen in Afghanistan überdenkt: Statt 500-Kilo-Bomben sollen nun "auch" nur halb so schwere eingesetzt werden, um Zivilisten bei den Angriffen zu schonen. Dass die Zahl der Attacken reduziert und verantwortungsbewusster geführt oder der wachsende Einfluss der Taliban durch forcierten zivilen Wiederaufbau zurückgedrängt werden soll, hat NATO-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer nicht gesagt. Dafür aber, dass auch künftig menschliche "Kollateralschäden" nicht auszuschließen seien. 

Ob der Tod in großen Stücken oder vielen kleinen Häppchen kommt, macht für die afghanische Bevölkerung aber keinen Unterschied.

Brüssel/Schwerin, 30. Juli 2007

 
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