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216 Millionen Autos auf den Straßen der EU
Die neusten
Daten einer Eurostat- Untersuchung zeigen
auf, dass in den EU Mitgliedsländern im Jahre 2004 216 Millionen Autos
gefahren wurden. Damit besitzt durchschnittlich fast jeder zweite
Einwohner der EU einen Pkw. Die Anzahl der Autos hat sich damit in dem
Zeitraum von 1990 bis 2004 um 38 % erhöht und liegt jetzt in den 25 EU-
Staaten bei einem Durchschnitt von 470 Autos auf 1.000 Einwohner.
Verglichen mit den USA, deren Durchschnitt bei 760 Autos pro 1.000
Einwohner liegt, ist diese Zahl jedoch noch entsprechend gering. In
Europa ist Deutschland eindeutig in der Spitzengruppe, hier zu Lande
besitzt jeder Zweite ein Auto. Mehr Pkws findet man nur noch in Luxemburg
(659 auf 1.000 Einwohner), Italien (581) und Portugal (572), während sich
die Slowakei (222), Ungarn (280) und Lettland (297) am unteren Ende der
Skala befinden. Die Auswirkungen dieser
Entwicklung auf die Umwelt sind klar erkennbar: Während, laut dem
Bundesumweltamt, in vielen anderen
Bereichen die Emissionen in Deutschland langsam sinken, sind die
verkehrsbedingten CO2-Emissionen zwischen 1990 und 2000 um 15 % auf ca.180
Millionen Tonnen gestiegen. Der Verkehrssektor ist damit der einzige
Verursacherbereich in Deutschland, dessen CO2-Emissionen nicht gesunken,
sondern sogar gestiegen sind.
Eine rückläufige Entwicklung gibt es jedoch bei der Anzahl
der Verkehrstoten in Europa zu beobachten. Im Jahre 2004 starben auf
Europas Straßen 43.000 Menschen, was ungefähr einer Anzahl von 95
Verkehrstoten pro 1 Millionen Einwohner entspricht. Im Jahre 1991 lag
dieser Wert bei 169. |
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